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Graupen

Graupen

Was sind Graupen?

Graupen sind die Körner der Gerste, die auf mechanischem Wege in sogenannten Graupenmühlen von ihrer Hülse befreit, entspelzt, geschält und danach poliert werden.

Graupen

Graupenkörner

Durch diesen Vorgang werden allerdings die nährstoffreichen Schichten des Korns entfernt und aus diesem Grund sind sie nicht zur Vollwerternährung geeignet. Graupen, die aus ganzen Körnern des Getreides bestehen, nennt man Rollgerste oder auch Kochgerste. Sind die Körner geschnitten, so nennt man sie Perlgraupen oder Perlgerste.

Die Verwendung von Graupen

In den meisten Fällen werden die kleinen Körner als Suppeneinlage oder sättigende Beigabe in Eintöpfen verwendet. Ebenso eignen sie sich zur Herstellung von Risotto. Aber auch als süßes Dessert mit fruchtigem Kompott als Beilage, ist das polierte Korn, ähnlich dem Milchreis, ganz besonders lecker.

Graupen

Bild: mariana_romaniv – Fotolia.com

Graupen – Leicht verdauliche Kost

Der Nährwert des Getreides liegt durch den Entspelzungsvorgang leider nicht sehr hoch, denn viele wertvolle Nährstoffe gehen dadurch verloren. Das unbehandelte Gerstenkorn hat eine wesentlich höhere Nährstoffdichte.

Dennoch sind die kleinen, runden Graupenkörner eine ideale Mahlzeit für all jene, die sich des öfteren mit einem nervösen Magen herumplagen.

Sie sind besonders leicht verdaulich, reich an Kohlenhydraten und ausgesprochen fettarm. Deshalb sind sie auch sehr gut geeignet als willkommene Abwechslung bei Diäten, als Stärkung nach Erkrankungen und in der Rekonvaleszenzzeit.

Nährwerttabelle

ø NährwertBrennwertKalorienEiweißKohlenhydrateFett
pro 100g1424 kJ335 kcal9,7 g71,0 g1,4 g

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