GETREIDE-LEXIKON / WISSEN UND ALLTAG
Schrot.
Schrot beschreibt eine gröbere Zerkleinerung; Vollkorn muss gesondert bezeichnet sein. Hier findest du die wichtigsten Unterschiede und praktische Hinweise zur Auswahl und Verwendung.

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Das Wichtigste zu Schrot.
Schrot beschreibt eine gröbere Zerkleinerung; Vollkorn muss gesondert bezeichnet sein.
- Einordnung: product
- Verwendung: Schrot beschreibt eine gröbere Zerkleinerung; Vollkorn muss gesondert bezeichnet sein.
- Gluten: Ausgangsgetreide, weitere Zutaten und Kennzeichnung prüfen. Der Produktname allein beantwortet die Glutenfrage nicht.
Was ist Schrot?
Bei Schrot handelt es sich um grob zerkleinertes Getreide. Es wird hergestellt durch das Mahlen mit einer Schrotmühle oder alternativ geschrotet durch einen Walzenstuhl. Auch durch Quetschen wird es teilweise hergestellt.
Dabei kann durch unterschiedliche Einstellungen das Mahlen gesteuert werden. Unter Schroten versteht man die mechanische Verarbeitung von Körnern zur Verkleinerung. Die Abgrenzung zwischen Schrot und Grütze ist unscharf und kann nicht klar vorgenommen werden.
So wird Schrot aus Getreide hergestellt
Getreideschrot (siehe auch hier) wird in einer Mühle hergestellt. Nach der ersten Vermahlung wird es abgesiebt und bereits angefallenes Mehl wird eingesammelt. Danach wird es wiederund wieder und wieder vermahlen, bis es immer feiner wird. Nach jeder Vermahlung steht eine Siebung an. Somit bleibt immer weniger Mehl daran haften. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, verbleibt die Kleie. Diese sollte möglichst mehlfrei sein.
Wenn Grobschrot hergestellt wird, muss der Vorgang vor der Entstehung von Kleie abgebrochen werden, denn für Grobschrot ist durchaus noch eine bestimmte Menge an Mehl notwendig.
Unterscheidung der Schrotsorten
Beim Backen wird zwischen den Sorten Back- und Vollkornschrot unterschieden. Diese unterscheiden sich in ihrer Herstellungsweise.
- Bei der Herstellung von Vollkornschrot werden die Getreidekörner in ihrer Gänze vermahlen. Dabei werden sie in der Mühle zu Bruchstücken verkleinert.
- Beim Backschrot hingegen müssen vor dem Vermahlen zunächst sogenannte Keimlinge entfernt werden. Erst danach ist es möglich, dass die Körner vermahlen werden. Dies geschieht, wie vorher erklärt, ohne Keimlinge, allerdings mit Schalenteilen in Bruchstücken.
Der Unterschied von Back- zu Vollkornschrot ist demnach, dass es sich um Getreide ohne Keimlinge handelt. Bei der Vollkornvariante wird das Getreidekorn im Ganzen verwendet, also auch die Keimlinge.
Da die Back-Variante keine Keimlinge mehr enthält, ist es weniger gesund als die Vollkornvariante. Es ist außerdem auch um einiges aufwendiger herzustellen, weshalb der Verarbeitungsprozess länger dauert.
Der Einsatz
Vollkornschrot wird in den meisten Fällen für die Zubereitung von Bratlingen oder als Beilage zum Müsli genutzt. Des Weiteren bildet es die Grundlage für die Herstellung von Korn Branntwein.
Natürlich wird es auch für die Zubereitung von Brot verwendet. Je gröber es dabei ist, desto intensiver und länger muss man es vor dem Backen verquellen lassen. Nur so können letzten Endes saftige und lockere Brote gebacken werden, die auch gute Kaueigenschaften vorweisen. Geschmacklich macht dieses Brot erstaunlich was her.
Mit der Vollkorn-Variante lässt sich zudem ein gesundes Frischkornmüsli zubereiten. Dafür wird eine kleine Kaffeemühle (für zuhause) oder eine spezielle Schrotmühle benötigt. Am gesündesten ist das Korn, wenn es ganz frisch verarbeitet worden ist. Die Anschaffung einer dafür vorgesehenen Mühle und die Selbstverarbeitung lohnt sich also.
Für das Frischkornmüsli werden zwei Teelöffel Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, etc.) benötigt. Diese müssen dann mehr oder weniger grob verarbeitet werden. Anschließend müsst ihr sie mit drei Teelöffeln Wasser bedecken und quellen lassen. Das Ganze muss über Nacht gut einweichen. Erst danach ist die Mischung gut verdaulich. Das Getreide hat über Nacht das Wasser aufgesogen. Je nach Geschmack könnt ihr das Ergebnis dann mit Trockenfrüchten, Gewürzen, Joghurt oder Mandelmus vermischen und als gesundes und gut sättigendes Frühstück verzehren.
Dein Schrot-Küchenhelfer.
Wähle, wobei du Unterstützung möchtest. Die Hinweise beziehen sich auf passende Speiseprodukte und ersetzen keine vollständige Rezeptanleitung.
Auswahl
Schrot beschreibt eine gröbere Zerkleinerung; Vollkorn muss gesondert bezeichnet sein.
Zutatenliste, Produktform und den vorgesehenen Verwendungszweck gemeinsam prüfen.
Zubereitung
Mengen, Gar- und Quellzeiten richten sich nach dem konkreten Produkt und einem passenden Rezept. Bei einem fertig zubereiteten Produkt nicht die Anleitung eines rohen Ausgangsstoffs übernehmen.
Kombination
Eine passende Rezeptur auswählen und weitere Zutaten gezielt ergänzen. Für einen Vergleich die ganze Mahlzeit und die eigene Portionsgröße berücksichtigen.
Vorrat
Lagerhinweise der Packung beachten. Trockene Ware vor Feuchtigkeit und Schädlingen schützen; gekühlte oder geöffnete Fertigprodukte nach ihren eigenen Vorgaben aufbewahren.
Verwendungszweck des Schrotes
Schrot wird hauptsächlich in der Bäckerei genutzt. Je nach Verwendungszweck werden unterschiedlich grobe Varianten benötigt. Wenn sie gröber sind, müssen sie beim Backen intensiver bearbeitet werden. Nur so kann eine gute Quellung der einzelnen Bestandteile der Schale erreicht werden. Dies ist Voraussetzung für eine saftige und lockere Krume, die beim Backvorgang entsteht.
Früher war es nur ein Nebenprodukt der Mühlenarbeit, wurde zu Brei verarbeitet und danach verzehrt. Heute wird es hauptsächlich in Bäckereien und zu Hause als Backzutat und als Futtermittel verwendet.
Interessantes Video zum Thema
Hier haben wir ein interessantes Video zum dem Thema gefunden, mit Erklärungen wie man die verschiedenen Sorten unterscheidet, wie man es herstellt und vor allem, wie es nach der Herstelleung am besten verarbeitet werden kann.
Nährwertangaben passend lesen.
Die genaue Zusammensetzung hängt von Rohstoff, Verarbeitung und gegebenenfalls weiteren Zutaten ab. Nährwerte eines ähnlichen Getreides oder einer anderen Produktform werden deshalb nicht als Werte dieses Lebensmittels ausgegeben.
| Prüfpunkt | Darauf achten |
|---|---|
| Produktform | Ganzes Korn, Mehl und fertige Speise getrennt betrachten. |
| Bezugsgröße | Gleiche Mengen und gleicher Zubereitungszustand. |
| Konkretes Produkt | Eigene Packungsangaben statt allgemeiner Durchschnittswerte verwenden. |
Worauf du achten solltest.
Gluten und Produktkennzeichnung.
Ausgangsgetreide, weitere Zutaten und Kennzeichnung prüfen. Der Produktname allein beantwortet die Glutenfrage nicht.
Für die Auswahl zählt die konkrete Zutatenliste. Bei einer diagnostizierten Allergie oder Zöliakie persönliche Anforderungen fachlich klären; ein Lexikonartikel ersetzt keine individuelle Beratung.
Fragen aus dem Alltag.
Worauf kommt es bei der Auswahl von Schrot an?
Schrot beschreibt eine gröbere Zerkleinerung; Vollkorn muss gesondert bezeichnet sein. Die vollständige Produktbezeichnung und der geplante Verwendungszweck gehören zusammen.
Gelten Angaben anderer Produkte auch für Schrot?
Nur wenn Produktform, Verarbeitung und Bezugsgröße tatsächlich übereinstimmen. Für konkrete Zubereitung und Mengen bleiben Packungs- und Rezeptangaben maßgeblich.
Wie bereite ich Schrot passend zum Produkt zu?
Ein Rezept für die konkrete Produktform auswählen und die Packungshinweise beachten. Mengen, Flüssigkeitsbedarf und Verarbeitung nicht von einem anders zusammengesetzten Produkt übernehmen.
Enthält Schrot Gluten?
Ausgangspflanze, weitere Zutaten und Kennzeichnung des konkreten Produkts prüfen. Der Sammelname allein beantwortet die Glutenfrage nicht.
Quellen & Einordnung.
Layout- und redaktioneller Stand dieses Entwurfs: 4. November 2026. Die bisherigen Inhalte wurden in native Gutenberg-Blöcke überführt und neu gegliedert. Unbelegte pauschale Gesundheitsversprechen und nicht eindeutig zuordenbare alte Nährwertzahlen wurden nicht als geprüfte Fakten übernommen. Eine zusätzliche fachliche Freigabe vor Veröffentlichung steht aus.
Die nachfolgenden Quellen stützen die ergänzte Einordnung, Sicherheits- und Verwendungshinweise. Die Darstellung ist keine eigene Laboranalyse und keine individuelle medizinische Beratung.
- BZL: Getreide – Erzeugung und Verwendung
- Verbraucherzentrale: Trockenlebensmittel lagern
- IQWiG: Glutenfreie Ernährung
Die verwendeten Medien stammen aus der bestehenden Mediathek. Vorhandene Bildnachweise wurden beibehalten. Als KI-generiert gekennzeichnete Titelbilder sind Illustrationen.
