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Lieber kein rohes Getreide für Säuglinge

Rohes, unverarbeitetes Getreide verursacht Bauchschmerzen

Kleinkinder und Säuglinge sollten deshalb in dieser Form kein Getreide zu sich nehmen. Die Getreidekörner quellen auf und können so heftige Blähungen und Bauchschmerzen verursachen.
Normalerweise sind Eltern stets bemüht, die Kleinen von Anfang an gesund zu ernähren. Wird aber das Getreide für den zubereiteten Baby- oder Kleinkindbrei frisch gemahlen, kommt es bei Kleinkindern und vor allem Babies oft zu kolikartigen Bauchschmerzen.

Bei Säuglingen muss sich der komplette Verdauungsvorgang erst einmal ausbilden. Es sind noch nicht ausreichend körpereigene Enzyme vorhanden, die den Prozess vorantreiben. Dieser Vorgang dauert etwa bis ins Grundschulalter. So gelangt das unverarbeitete Getreide bei den Kleinsten in den meisten Fällen unverdaut in den Darm und verursacht dort heftigste Blähungen und Bauchschmerzen. Akute Verstopfungen sind nicht selten.

Auch ein vorheriges Einweichen der Getreidekörner ist nicht ratsam. Zwar wird der Verdauungsprozess dadurch erleichtert und die Verträglichkeit verbessert, aber es können sich ganz leicht unwillkommene Keime bilden, die bei kleinen Kindern Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfälle auslösen können.

Eine gute Alternative ist ein Getreidebrei mit Milch, Instantgetreide, Flocken oder auch Grieß. Die Komponenten werden gemischt und einige Minuten aufgekocht und sind für Kleinkinder und Säuglinge wesentlich besser verdaulich.
Auch industriell gefertigte Säuglingsmilch sollte auf keinem Fall mit Getreideflocken angedickt werden um eine bessere Sättigung des Kindes zu erreichen. Zusätzliche Flocken belasten den kleinen Körper, können die Nieren schädigen und eine akute Verstopfung auslösen. Außerdem kann dieses gut gemeinte Extra bei vielen Kindern auf lange Sicht zu Übergewicht führen. Am besten hält man sich bei der Zubereitung an die Angaben des Herstellers auf der Packung, denn auch eine Säuglingsmilch, die mit zu geringen Mengen Milchpulver bzw. größeren Mengen Wasser als angegeben gemischt sind, sind ungesund für das Kind. Hier kann es auf Dauer zu einer Unterernährung führen.

Bildquelle: Helene Souza www.helenesouza .com/pixelio.de

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