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Nutzhanf

Nutzhanf

Der Ursprung von Nutzhanf

Vermutlich war Hanf in seinem Ursprung in Zentralasien beheimatet. Er gilt als eine der ältesten Nutz- und Zierpflanzen. In China werden die nahrhaften und wohlschmeckenden Samen des Hanfs schon sehr lange genutzt.

Nutzhanf

Hanfsamen

Aber auch die Fasern der Pflanze finden bis heute Verwendung für feste, fast unverwüstliche Seile und Stricke, für Kleidung, Fußmatten und andere Güter.

Bereits im 13. Jahrhundert wurde Hanf zur Papierherstellung genutzt und schon die Gutenberg-Bibel (1455) sowie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung (1776) wurden auf Hanfpapier gedruckt. Erst später beherrschte man die Herstellung von Papier aus Holz.

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Hanf

Hanföl und Hanfsamen werden durch ihren Gehalt an essenziellen Aminosäuren, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Gamma-Linolensäure zu ernährungsphysiologisch wertvollen Nahrungsmitteln. Hanfsamen enthalten ein hochwertiges Öl und bis zu 30% Proteine.

Nutzhanf

Bild: WoGi – Fotolia.com

Außerdem finden sich im Nutzhanf B-Vitamine, Vitamin E, Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen.

Alle acht essentiellen Aminosäuren, die für ein gesundes Wachstum unabdingbar sind, sind in den Samen enthalten. Die Inhaltsstoffe liefern, ebenso wie viele andere Getreide und Pseudogetreide, einen guten Beitrag zu einer gesunden Ernährung.

Nutzhanf – Kein Rauschmittel!

Durch gezielte Kreuzungen wurde der THC-Gehalt der Kultur-Hanfpflanzen so gesenkt, dass er sich nicht mehr für die Produktion von Rauschmitteln eignet. Da Nutzhanf nur pharmakologisch unwirksame THC-Gehalte von unter 1% aufweist sind in der EU inzwischen 14 Nutzhanfsorten zum Anbau erlaubt. Der Anbau ist jedoch genehmigungspflichtig.

Nährwerttabelle

ø NährwertBrennwertKalorienEiweißKohlenhydrateFett
pro 100g1905 kJ455 kcal24,0 g2,8 g31,8 g
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