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Weichweizen

Weichweizen

Was ist Weichweizen?

In der Regel versteht man unter dem häufig verwendeten Begriff Brotweizen den eigentlichen Weichweizen. Weichweizen gehört zur großen Familie der Getreidearten und damit wiederum zur Gruppe der Gräser. Der Ursprung von Weichweizen reicht bereits viele tausend Jahre zurück und er ist nach wie vor eine der ältesten Kulturpflanzen, welche nach wie vor ein wichtiger Bestandteil für unsere Lebensmittel ist.

Weichweizen

Bild: Nicolette-Wollentin – Fotolia.com

Aus Weichweizen werden vor allem Brot und Backwaren hergestellt, denn hierfür eignet er sich besonders gut. Weichweizen ist die wichtigste wirtschaftliche Getreideart und wird auch stark im Bereich für Futtermittel oder zur Gewinnung von Stärke eingesetzt.

Woran erkennt man Weichweizen?

Weichweizen gibt es grundsätzlich als Sommer- aber auch als Wintergetreide. Ein Feld mit Weichweizen ist dicht bebaut. Die einzelnen Ähren stehen dicht gedrängt nebeneinander und erreichen eine Höhe von rund 50-100 cm.

Bei einem besonders günstigen Klima kann es auch vorkommen, dass diese noch höher werden, wobei dies eher selten der Fall ist, denn dies ist natürlich sehr wetterbedingt. Ein einzelner Halm ist sehr dünnwandig und innen hohl, weshalb diese leicht zu brechen sind. Die Ähre hat ohne Grannen eine Länge von etwa 6-18 cm. Als Grannen bezeichnet man hier die Barthaare der Ähre.

Entspricht jeder Weichweizen derselben Qualität?

Natürlich gibt es auch beim Weichweizen verschiedene Qualitätsmerkmale. Diese werden in sogenannte Qualitätsstufen unterteilt.

Weichweizen

Weichweizenkörner

Die wichtigsten Merkmale sind die Volumenausbeute, der Proteingehalt sowie die Fallzahl welche Informationen über die Backfähigkeit gibt.

Laut dem Bundessortenamt werden bei Weichweizen vier Qualitätsstufen unterschieden:

  • E-Weizen, dieser entspricht dem Eliteweizen und weist die besten Merkmale aus
  • A-Weizen, diese Qualitätsstufe weist ebenfalls sehr gute Werte aus, A-Weizen zeichnet sich vor allem durch einen hohen Eiweißgehalt aus.
  • B-Weizen ist der sogenannte Brotweizen und wird als Backmittel verwendet
  • C-Weizen umfasst die untere Qualitätsstufe, dieser Weizen wird vor allem als Futtermittel verwendet

Wo finden wir überall Produkte aus Weizen?

Weizen ist wie bereits angesprochen ein wichtiger Bestandteil in Form von Mehl für alle Backwaren wie Brot, Semmeln etc. Aber Weizen findet man auch in der Vollwertküche wie zum Beispiel in den Frühstücksflocken.

Aber auch jegliche Arten von Nudeln enthalten Weizen. Hier liegt besondere Vorsicht bei Personen mit Zöliakie!

 Nährwerttabelle

ø NährwertBrennwertKalorienEiweißKohlenhydrateFett
pro 100g1403 kJ335 kcal9,8 g71,0 g1,0 g

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