Amaranth

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Amaranth
Bild: sniedkar - Fotolia.com

Herkunft und Ursprung von Amaranth

Amaranth galt den Inkas und Azteken jahrhundertelang als Hauptnahrungsmittel. Heute finden sich die Anbaugebiete dieses Pseudogetreides nicht nur in Mexiko sondern auch in vielen anderen Berg-Regionen Pakistans, Nepals und Indiens. In den Anbaugebieten der Anden und Mexikos wird mittlerweile auch das Export-Getreide für europäische Länder und für die USA produziert.

Amaranth
Amaranthkörner

Auch im Süden der USA, in Deutschland und Österreich wird die Pflanze mit Erfolg kultiviert.

Voller wertvoller Inhaltsstoffe

Amaranth verfügt über einen besonders hohen Protein- und Fettgehalt. Wertvolle ungesättigte Fettsäuren wie beispielsweise Linolsäure und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Typ) sind in großer Menge enthalten und auch der hohe Anteil an lebensnotwendigen Mineralstoffen und Lysin ist beachtlich.

Das für die Ernährung außerordentlich wichtige, jedoch in Lebensmitteln nur in unzureichender Menge enthaltene Magnesium erreicht bei dem kleinen, runden Korn regelrecht Spitzenwerte. Besonders wertvoll ist das Pseudogetreide für Sportler, denn durch einen besonders hohen Calcium- und Eisengehalt wird es zu einem diätetischen Nahrungsmittel. Selbst für Zöliakie-Patienten ist Amaranth hervorragend geeignet, denn die Körner sind vollkommen glutenfrei. Auch als Ersatz für Getreide bei Neurodermitis-Patienten findet er Verwendung.

Amaranth
Bild: sniedkar – Fotolia.com

Verwendung

Da Amaranth im Gegensatz zu anderen Getreidesorten kein Klebereiweiß enthält, eignet sich das Mehl nur eingeschränkt zum Backen. Nur als Mischung mit anderen Brotmehlen kann es zur Backware verarbeitet werden.

Allerdings lässt sich auf diese Weise ein Brot sehr wertvoll ergänzen und es bekommt ernährungsphysiologisch gesehen eine äußert hohe Qualität.

Die Körner haben einen besonders nussigen Geschmack und Geruch, lassen sich äußerst vielfältig in die gesunde Küche integrieren und finden Verwendung in Suppen, in Gemüsegerichten, verschiedenen Aufläufen und Desserts. Mittlerweile werden auch Amaranth-Fertigprodukte wie Müslis, Müsliriegel, Gebäck und sogar Nudeln angeboten.

Zubereitung

Die Zubereitung von Amaranth ist ähnlich der von Reis. Die Körner sollten vor dem Kochen zuerst in einem Sieb gut unter fließendem Wasser gewaschen werden.
Geben Sie auf eine Tasse Amarant zwei bis drei Tassen Wasser und lassen Sie es in einem Topf auf dem Herd kurz aufkochen. Danach die Hitze verringern und etwa für eine halbe Stunde quellen lassen. Nachdem Sie die Herdplatte ausgeschaltet haben, sollte der Amaranth noch circa zehn Minuten nachziehen.

Nährwerttabelle

ø Nährwert Brennwert Kalorien Eiweiß Kohlenhydrate Fett
pro 100g 1649 kJ 393 kcal 15,9 g 62,0 g 7,7 g

1 KOMMENTAR

  1. Toller Artikel und tolle Seite, vielen Dank:-)) Entdecke gerade so vieles, was ich noch nicht kenne. Habe noch einige Amaranth Rezepte gefunden.
    Ich überlege sogar schon die Pflanze in unseren Garten zu pflanzen, die sieht ja grandios aus:-)) Also wenn mir die Samen nicht schmecken, kann ich immer noch die schönen Blüten bewundern, hehe;-))
    Liebe Grüße an alle
    Nadia

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