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GETREIDE-LEXIKON / WISSEN UND ALLTAG

Pseudogetreide.

Buchweizen, Quinoa und Amaranth werden ähnlich wie Getreide verwendet, gehören botanisch aber nicht zu den Süßgräsern. Hier lernst du die Unterschiede und passende Produktformen kennen.

Pseudogetreide
Bild: dima_pics – Fotolia.com

Das Wichtigste zu Pseudogetreide.

Buchweizen, Quinoa und Amaranth werden ähnlich wie Getreide verwendet, gehören botanisch aber nicht zu den Süßgräsern. Hier lernst du die Unterschiede und passende Produktformen kennen.

Kulturpflanzen, Pseudogetreide & Co.

Pseudogetreide ist im Kommen. Neben den bekannten Getreidesorten wie beispielsweise Weizen, Roggen, Hafer oder Gerste gibt es noch einige andere Kulturpflanzen, deren Früchte zur Brotherstellung, als Joghurt- sowie Müslibeimischung oder auch als nahrhafte und energiespendende Zugabe in Mahlzeiten Verwendung finden.

Bild: dima_pics – Fotolia.com

Alle Körnerfrüchte von Pflanzen, die nicht zur Gattung der Süßgräser (Getreide) gehören, nennt man Pseudogetreide. Hierzu zählt man Buchweizen, Amarant, Quinoa und auch Nutzhanf. Alle Pseudogetreide sind glutenfrei (frei von Klebereiweiß) und deshalb als Diätnahrungsmittel bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) geeignet.

Viele der bei uns mittlerweile einheimischen Kulturpflanzen wurden erst im Laufe der Geschichte nach Europa eingeführt. Durch sie lässt sich unser Speiseplan abwechslungsreich gestalten und zudem liefern sie ernährungsphysiologisch wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.

Die Frucht dieser Kulturpflanzen verfügt meist über einen hohen Anteil an Stärke, Eiweiß, Fetten und Mineralstoffen. Prinzipiell werden diese Sorten ähnlich wie die Getreidesorten verwendet, jedoch besitzen sie keine Eigenbackfähigkeit, können also nicht in reiner Form als Mehl zu Broten verarbeitet werden.

Worauf du achten solltest.

Begriffe, Bezugsgrößen und den zeitlichen Kontext gemeinsam betrachten. Einzelne Zahlen oder Produktbezeichnungen erlauben keine allgemeine Aussage über Qualität, Verträglichkeit oder eine gesundheitliche Wirkung.

Gute Fragen. Klare Antworten.

Was bedeutet Pseudogetreide?

Damit sind Pflanzen gemeint, deren Samen ähnlich wie Getreide verwendet werden, die botanisch aber nicht zu den Süßgräsern gehören.

Welche Pflanzen zählen zu den Pseudogetreiden?

Bekannte Beispiele sind Buchweizen, Quinoa und Amaranth. Die Bezeichnung beschreibt eine gemeinsame Verwendung, keine gemeinsame botanische Pflanzenfamilie.

Sind Buchweizen, Quinoa und Amaranth glutenfrei?

Diese Ausgangspflanzen sind von Natur aus glutenfrei. Bei verarbeiteten Produkten zusätzlich Zutaten, glutenfreie Kennzeichnung und mögliche Verunreinigungen prüfen.

Kann ich Pseudogetreidemehl wie Weizenmehl zum Backen verwenden?

Ein vollständiger Austausch verändert den Teig. Ein Rezept wählen, das das konkrete Mehl vorsieht; Flüssigkeit und weitere Zutaten nicht ungeprüft übernehmen.

Quellen & Einordnung.

Layout- und redaktioneller Stand dieses Entwurfs: 4. November 2026. Die bisherigen Inhalte wurden in native Gutenberg-Blöcke überführt und neu gegliedert. Unbelegte pauschale Gesundheitsversprechen und nicht eindeutig zuordenbare alte Nährwertzahlen wurden nicht als geprüfte Fakten übernommen. Eine zusätzliche fachliche Freigabe vor Veröffentlichung steht aus.

Die nachfolgenden Quellen stützen die ergänzte Einordnung, Sicherheits- und Verwendungshinweise. Die Darstellung ist keine eigene Laboranalyse und keine individuelle medizinische Beratung.

Die verwendeten Medien stammen aus der bestehenden Mediathek. Vorhandene Bildnachweise wurden beibehalten. Als KI-generiert gekennzeichnete Titelbilder sind Illustrationen.