Getreideprodukte

Schrot

Schrot

Was ist Schrot?

Bei Schrot handelt es sich um grob zerkleinertes Getreide. Es wird hergestellt durch das Mahlen mit einer Schrotmühle oder alternativ geschrottet durch einen Walzenstuhl. Auch durch das Mahlen mit einer Schrotmühle oder Quetschen wird es hergestellt.

Dabei kann durch unterschiedliche Einstellungen das Mahlen der Schrote gesteuert werden. Unter Schroten versteht man die mechanische Verarbeitung von Körnern zur Verkleinerung. Die Abgrenzung zwischen Schrot und Grütze ist unscharf und kann nicht klar vorgenommen werden.

So wird Schrot aus Getreide hergestellt

Schrot wird in einer Mühle hergestellt. Nach der ersten Vermahlung wird es abgesiebt und bereits angefallenes Mehl wird eingesammelt. Danach wird das Schrot wieder vermahlen. bis es immer feiner wird. Nach jeder Vermahlung steht eine Siebung. Somit bleibt immer weniger Mehl am Schrot haften. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, verbleibt die Kleie. Diese sollte möglichst mehlfrei sein.



Wenn Grobschrot hergestellt werden, muss der Vorgang vor der Entstehung von Kleie abgebrochen werden. Denn für Grobschrot ist eine bestimmte Menge an Mehl notwendig.

Verwendungszweck des Schrotes

Schrot wird in der Bäckerei genutzt. Je nach Verwendungszweck werden unterschiedlich grobe Schrote benötigt. Wenn sie gröber sind, müssen sie beim Backen intensiver bearbeitet werden. Nur so kann eine gute Quellung der einzelnen Bestandteile der Schale erreicht werden. Dies ist Voraussetzung für eine saftige und lockere Krume.

Früher war Schrot nur ein Nebenprodukt der Mühlenarbeit und wurde zu Brei verarbeitet und danach verzehrt. Heute wird es als Backzutat und Futtermittel verwendet.

Unterscheidung der Schrotsorten

Leinsamen Schrot

Beim Backen wird zwischen den Sorten Back- und Vollkornschrot unterschieden. Diese unterscheiden sich in ihrer Herstellungsweise.

  • Bei der Herstellung von Vollkornschrot werden die Getreidekörner in ihrer Gänze zu Vollkornschrot vermahlen. Dabei werden sie in der Mühle zu Bruchstücken verkleinert.
  • Beim Backschrot hingegen müssen vor dem Vermahlen zunächst sogenannte Keimlinge entfernt werden. Erst danach können die Körner zu Backschrot vermahlen. Dies geschieht ohne Keimlinge, allerdings mit Schalenteilen in Bruchstücken.

Der Unterschied von Backschrot zu Vollkornschrot ist demnach, dass es sich um geschrotetes Getreide ohne Keimlinge handelt. Beim Vollkornschrot wird das Getreidekorn in Gänze verwendet, also auch die Keimlinge.

Da Vollkornschrot keine Keimlinge mehr enthält, ist es gesünder als Backschrot. Es ist allerdings auch aufwendiger herzustellen.

Hier kommt Schrot zum Einsatz

Vollkornschrot wird für die Zubereitung von Bratlingen oder als Beilage zum Müsli genutzt. Des Weiteren bildet Schrot zudem die Grundlage für die Herstellung von Branntwein.

Des Weiteren wird Schrot für die Zubereitung von Brot genutzt. Je gröber das Schrot dabei ist, desto intensiver und länger muss es vor dem Backen verquollen werden. Nur so können saftige und lockere Brote gebacken werden, die gute Kaueigenschaften vorweisen.

Mit Vollkornschrot lässt sich zudem ein gesundes Frischkornmüsli zubereiten. Dafür wird eine kleine Kaffeemühle (für zuhause) oder eine Schrotmühle benötigt. Am gesündesten ist das Korn, wenn es frisch geschrotet worden ist.

Für das Frischkornmüsli werden zwei Teelöffel Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, etc.) benötigt. Diese müssen dann mehr oder weniger grob geschrotet werden. Anschließend müssen sie mit drei Teelöffeln Wasser bedeckt werden. Das Ganze muss dann über Nacht einweichen. Erst danach ist die Mischung verdaulich. Das Getreide hat über Nacht das Wasser aufgesogen. Je nach Geschmack kann das Ergebnis dann mit Trockenfrüchten, Gewürzen, Joghurt oder Mandelmus vermischt werden.

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Getreide

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