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2013 -Das „Internationale Jahr der Quinoa“

UN erklärt 2013 zum „Internationalen Jahr der Quinoa“

Um das gesunde Pseudogetreide Quinoa ein wenig bekannter zu machen, hat die UN das Jahr 2013 als das Internationale Jahr der Quinoa erklärt.

In diesem Jahr werden die Ausfuhren des Inkakorns Rekordwerte erreichen. In Zeiten des Klimawandels soll diese Pflanze, die zurzeit einen regelrechten Boom erfährt, helfen, den Welthunger zu bekämpfen.
Besonders bei Veganern und ernährungsbewussten Verbrauchern ist das getreideähnliche Korn beliebt. Das Pseudogetreide enthält ein hohes Maß an Eiweiß und Mineralien. Zudem hat er einen sehr hohen Nährwert, ist gut sättigend und hält selbst widrigsten Umwelteinflüssen stand. In schwindelnder Höhe von über 4000 Metern über dem Meeresspiegel kann das Andenkorn noch angebaut werden. Dünne Luft, karge Böden, extreme Hitze-, Dürre- und auch Frostperioden können dem Korn nichts anhaben.

Ursprünglich wurde das „Gold der Inkas“ in den Anden angebaut. Dort findet es seinen Ursprung und wird von den Andenbewohnern seit mehreren tausend Jahren als eines der Grundnahrungsmittel genutzt. Es gilt als ältestes Nahrungsmittel der Menschheit. Inzwischen wächst das Korn aber neben den traditionellen Anbaugebieten Bolivien, Peru und Ecuador auch in anderen Ländern. Besonders in den ärmlichen Höhenregionen von Indien, Pakistan und Nepal setzt man auf den Anbau der Pflanze, die dort eine gute Einnahmequelle für die Kleinbauern bietet.

Das glutenfreie Getreide kann sehr vielseitig verarbeitet werden und die kleinen Körner finden sich inzwischen, aufgrund des hohen Nährstoffanteils, in nahezu jedem Bio-Müsli wieder. Auch das glutenfreie Quinoa-Mehl ist sehr beliebt, da es für Allergiker eine gute Alternative zu anderen, glutenhaltigen Mehlen bietet.

Die kleinen Samenkörner der Pflanze verfügen über eine hohe Nährstoffdichte und einen ausgesprochen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (etwa 99% – davon etwa 50% Linolsäure). An wichtigen Mineralstoffen sind Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink enthalten. Außerdem verfügt das Andenkorn über reichlich Vitamin E, unterschiedlichen B-Vitaminen und etwa 15% vom Körper gut verwertbares Eiweiß.

In gut sortierten Bio-Läden und Bio-Onlineshops gehört Quinoa bereits seit längerer Zeit zum festen Sortiment. Gerade bei Glutenallergikern, Vegetariern und Veganern ist das „Gold der Inkas“ nicht mehr von den Speisetellern wegzudenken. Das das kleine, kräftige Korn, das es in den Varianten weiß, rot und schwarz zu erhalten gibt, hat das „Internationale Jahr der Quinoa“ mehr als verdient.

Bildquelle: Monika Albert/pixelio.de

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